Ergebnis 1 bis 16 von 16

Thema: Eclipse-Tour Texas 2024

  1. #1
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
    Registriert seit
    12.12.12
    Ort
    Rheinländerin
    Beiträge
    6.575

    Eclipse-Tour Texas 2024

    Hallo Leute,

    jetzt ist unsere letzte USA-Reise auch schon fast wieder ein Jahr her. Für dieses Jahr ist nichts geplant und so habe ich Zeit, endlich den versprochenen Reisebericht zu schreiben.
    Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen, der Lust hat uns zu begleiten.

    Epilog

    Irgendwann zwischen Weihnachten und Sylvester 2023 saßen wir gemütlich auf der Couch und im Fernsehen lief einer der vielen Jahresrückblicke. So richtig geguckt haben wir nicht, bekamen nur am Rande mit, dass es wohl eine ringförmige Sonnenfinsternis in Texas gegeben hatte. Dann hieß es, dass 2024 eine totale Finsternis auch über Texas zu sehen sei. Wir schauten uns nur an, nickten beide und damit war entschieden, dass wir versuchen wollten rüber zu fliegen. 1999 hatten wir es nicht rechtzeitig in den Bereich der totalen Finsternis geschafft, da der Schule unter Strafandrohung durch die Bezirksregierung Köln untersagt war, die Schüler früher gehen zu lassen. Jetzt könnten wir das versäumte Erlebnis nachholen.
    Das Datum der Sonnenfinsternis wurde eruiert, 8.4.24, und somit blieb nicht mehr allzu viel Zeit für die Vorbereitung, zumal wir beide gerade Urlaub hatten und erst noch die Urlaubsgenehmigung abwarten mussten. Ein erster Blick auf die Hotelsituation zeigte kaum noch freie Kapazitäten und ich reservierte vorab schon Übernachtungen in Austin, nicht allzu weit vom Bereich der Totalen entfernt und noch bezahlbar. Teilweise wurden 4 stellige Dollarbeträge für eine Übernachtung aufgerufen.
    Im neuen Jahr kam dann auch die Freigabe durch unsere Arbeitgeber und Rückfragen im Forum bestätigten uns, dass eine nette 14 Tage Tour rund um die Sonnenfinsternis zu planen war. Umsteigen wollten wir nicht wodurch Frankfurt als Abflughafen gesetzt war. Am 14.1. waren dann schließlich die Flüge Frankfurt – Houston und retour über United gebucht. Die Detailplanung konnte beginnen. Viele Reiseberichte wurden durchstöbert und hilfreiche Tipps kamen besonders von Travelina, die ebenfalls zur Sonnenfinsternis (mit größerer Vorausplanung als wir) in Texas unterwegs sein wollte. Ganz so einfach war es nicht noch Unterkünfte im akzeptablen Preissegment zu finden, aber selbst für den 7.-8.4. bekam ich nach längerem Suchen noch ein Hotel nahe der Zentrallinie. Etwas hektisch wurde ich dann noch, als genau dieses Hotel mir einen Preisirrtum mitteilte und den dreifachen Betrag wollte. Als ich nicht direkt reagierte, wurde meine Buchung gecancelt. Intensive Suche brachte ein dann ein Hotel mittig zwischen Austin und Zentrallinie, nicht zu weit entfernt von einem Statepark, in den wir zur Beobachtung des Naturschauspiels fahren wollten. Leider hatte ich aber dann doch kein Glück bei der notwendigen Buchung der Karten für den SP. Sie waren nach einem kurzen Serverabsturz sofort alle ausverkauft. Alternativ konnte ich in einem Regional Park noch buchen. Überall wurde vor chaotischen Zuständen rund um den Tag der Eklipse gewarnt…..wir waren gespannt.

    Hier nun das Ergebnis unserer Planungen

    27.03.2024 Frankfurt -> Houston
    28.03.2024 Houston -> Rockport
    29.03.2024 Rockport -> San Antonio
    30.03.2024 San Antonio
    31.03.2024 San Antonio -> Big Bend
    01.04.2024 Big Bend
    02.04.2024 Big Bend
    03.04.2024 Big Bend -> Ft. Stockton
    04.04.2024 Ft.Stockton -> Blanco
    05.04.2024 Blanco
    06.04.2024 Blanco
    07.04.2024 Blanco -> Lakeway
    08.04.2024 Lakeway Sonnenfinsternis
    09.04.2024 Lakeway -> Dallas
    10.04.2024 Dallas
    11.04.2024 Dallas -> Houston
    12.04.2024 Houston Abflug 6:15 pm
    13.04.2024 Frankfurt Ankunft 11:15 pm

    Und grafisch





    27.03.24

    Im Vorfeld der Abreise war es dieses Mal etwas chaotisch, da Roland krank war und auch mich angesteckt hatte. Dem zufolge ging mir alles etwas langsam von der Hand und der obligatorische Hausputz wurde eingeschränkt. Die Versorgung von Haus und Gipsy übernahmen Timo und Jana.
    Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg mit dem Auto Richtung Flughafen Frankfurt. Erst lief es sehr entspannt, aber dann standen wir in einem heftigen Stau hinter einem Unfall. Zum Glück plane ich immer genug Puffer ein und so waren wir dann trotzdem 3 Stunden vor Abflug am Parkhaus. Trotz Platzreservierung gestaltete sich die Suche nach einem freien Platz problematisch. Definitiv waren die Stellplätze nicht auf SUV eingerichtet…zwei davon blockierten unweigerlich drei Parkplätze. Erschwerend hinzu kam das Einbahnstraßensystem im Parkhaus aber schließendlich und unter Missachtung der Fahrtrichtung konnten wir unser Auto abstellen.
    Die nächste Hürde stellte die Suche nach dem Check in Schalter dar. Auf dem großen Board im Terminal 1 waren nur die Abflüge bis 13 Uhr zu sehen und (aufgrund der Umbauarbeiten?) gab es auch sonst kein Hinweis, wo wir hin mussten. Zum Glück gab es viel Personal, das für Fragen bereit stand und so fanden wir dann den versteckten Schalter von United. Hier gab es auch direkt vor der Kofferabgabe eine Befragung nach dem warum, wie lang, wohin. Obligatorisch musste noch ein Heißgetränk bei Starbucks den Start des Urlaubs markieren, leider nicht so stilvoll wie sonst in Düsseldorf.



    Der gesamte Flughafenbereich machte einen recht mitgenommenen Eindruck, die Toiletten standen unter Wasser und auch ansonsten war hier kein angenehmer Aufenthalt möglich. Der Flugsteig Z war dann etwas moderner und gepflegter. Nach der Passkontrolle hatten wir die freie Wahl zwischen mehreren Countern für den Security Check: viel Personal, keine Passagiere. Wir wollten gerade, wie gewohnt, unsere Elektronischen Geräte auspacken und auch den Inhalt der Taschen leeren, als ganz hektisch ein Sicherheitsmitarbeiter angestürmt kam. All diese Aktionen waren nicht nötig, selbst Getränke hätten wir mitnehmen dürfen, da es sich um eine der neuen modernen Anlagen handelte. Sehr cool und entspannt. Ein wenig Zeit war noch bis zum Boarding, das dann extrem koordiniert von statten ging.
    Der Flieger war zwar schon etwas älter aber trotzdem gut in Schuss. Das typische Chicken/Pasta Essen schmeckte





    und die Getränkeversorgung war gut. Zusätzlich standen hinter uns (letzte Sitzreihe) Getränke, Wasser und Süßigkeiten zur Selbstbedienung bereit. Der Flug verlief ein wenig bumpy und es kam zusätzliche Unruhe auf, als nach Fiebermedikamenten für Kinder gefragt wurde. In der Mittelreihe sahen wir, dass es einem der Kinder gar nicht gut ging. Auch Roland hatte immer noch mit seinem Husten zu kämpfen.
    Es war recht wolkig, nur über Island und Grönland ein paar Lücken.













    Irgendwann an Minnesota wurde es dann klarer und man sah erst noch Schnee,





    über Iowa wurde es grün,







    in Kansas konnte man viele kleine Feuer, teilweise in einer Line sehen.

    Das Frühstück fand ich recht lecker, aber leider wie immer nichts für Roland, da mit Käse.



    Dank Rückenwind landeten wir 40 Minuten vor der Zeit, mussten aber auf dem Rollfeld warten.



    Das gab mir die benötigte Zeit die Daten für MPC (Mobile Passport Control) zu übertragen. Der Weg zur Einreisekontrolle zog sich ein wenig, aber nach dem Hinweis auf MPC durften wir uns in einer relativ kurzen Schlange anstellen. Kurz danach standen wir schon vor dem Officer, ein Foto wurde von mir gemacht und wir mit „Ah, Roland and Petra. Enjoy your visit.“ begrüßt. Das war’s. Keine weiteren Fragen oder Formalitäten, die schnellste Immi ever. Auch die Koffer waren schon da und 20 Minuten nach Verlassen des Fliegers waren wir auf dem Weg zu den Mietwagen.
    Bei Hertz Car Rental ging dann allerdings viel Zeit verloren. Wir standen nicht auf dem Bord und kein Auto war für uns vorreserviert. Mit der Aussage, wir können uns ein beliebiges SUV aussuchen, wurden wir von dem nicht gerade motivierten Mitarbeiter (kein Vergleich zu der rührigen Dame ein paar Monate zuvor in Denver) nach Prüfung unserer Unterlagen entlassen. Dumm war nur, dass es nur zwei SUVs hatte: einen Nissan Rouge mit nur 520 Meilen auf dem Tacho, dafür ohne AWD und einen GMC Terrain, zuschaltbares 4WD aber schon 24520 Meilen und ein ganz eigenartiger Geruch im Inneren. Als dann nach einiger Warterei kein besseres Fahrzeug rein kam, entschieden wir uns für den GMC mit seiner gewöhnungsbedürftigen Bedienung. Eine dicke Delle hinten rechts bemerkten wir erst am Hotel.

    Der Weg zum Hotel betrug noch etwa 50 Meilen und wir waren so groggy, dass wir im Zimmer fast direkt in Tiefschlaf fielen (10pm).

    Hotel
    Hampton Inn & Suites Houston/League City







    Gefahrene Meilen: 46

  2. #2
    FC-Aarau-Fan Avatar von man-of-aran
    Registriert seit
    26.12.12
    Ort
    Seon / Aargau / Schweiz
    Beiträge
    1.916
    Hallo Petra

    Ich lese sehr gerne mit. Danke, dass du einen Bericht reinstellst!

    Gab es später noch Probleme wegen der Delle? Oder wäre die Antwort auf diese Frage gespoilert?



  3. #3
    Swiss Lady Avatar von Rumba
    Registriert seit
    23.12.12
    Ort
    Schöftland/Schweiz
    Beiträge
    2.506
    Ich komme auch mit liebe Petra…..verkürzt etwas das warten auf den Urlaub.
    Anreise war doch sehr chillig….was ich nicht ganz verstanden habe war, dass ihr Frühstück bekommen habt
    Schönes Hotelzimmer

  4. #4
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
    Registriert seit
    12.12.12
    Ort
    Rheinländerin
    Beiträge
    6.575
    Ja Monique, Du hast recht. Snack wäre der richtige Begriff gewesen, nur für mich gefühlt war es Frühstück.

    Wegen der Delle gab es keinen Ärger, aber...... ein anderes yIndiz hat uns später noch beschäftigt.

  5. #5
    Amerikaner
    Registriert seit
    10.04.14
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    1.646
    Oh, sehr gut, der Sonnenfinsternisreisebericht. Ich freu mich drauf. Bin neugierig wie knapp wir aneinander vorbeigefahren sind.
    LG
    Travelina

  6. #6
    USA-süchtig Avatar von Keilusa
    Registriert seit
    24.12.12
    Ort
    im Ländle
    Beiträge
    5.118
    Bin auch noch zugestiegen und gespannt was uns erwartet! Hoffe Roland ging es bald besser!

    Grüßle Christiane
    Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben!

  7. #7
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
    Registriert seit
    12.12.12
    Ort
    Rheinländerin
    Beiträge
    6.575
    Hallo Travelina und Christiane, willkommen an Bord.
    Und natürlich auch noch ein Hallo an Ruedi.

    Der Husten bei Roland ging leider den ganzen Urlaub über nicht vollständig weg. Aber mir entsprechenden Bonbons war es in Schach zu halten. Größer Wanderungen waren sowieso nicht geplant.

  8. #8
    Cheeseburger in Paradise Avatar von Chris
    Registriert seit
    26.12.12
    Beiträge
    1.234
    steige mit hinzu ...

  9. #9
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
    Registriert seit
    12.12.12
    Ort
    Rheinländerin
    Beiträge
    6.575
    Hallo Chris,
    Schön, dass Du auch dabei bist.

  10. #10
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
    Registriert seit
    12.12.12
    Ort
    Rheinländerin
    Beiträge
    6.575
    28.03.24

    Das Jetlag hatte uns (oder war es nur mich?) um 4:30 pm endgültig im Griff, aber bis 6 pm wurde wenigsten noch etwas geruht. Das Gepäck habe ich etwas Rundreisegericht umorganisiert und dann ging es zum Frühstück. Wir wurden angenehm überrascht mit Ei, Fritata, Obst, Joghurt, Waffeln… so gestärkt ging es dann on the Road again.
    Hier unser Gefährt für die nächsten 16 Tage.



    Auf dem Weg nach Galvaston





    wo wir am Historic Peer problemlos einen Parkplatz fanden. Um diese Jahreszeit war morgens um 10 (oder war es schon 11 Uhr? Die Zeitstempel meiner Fotos zeigen 3 verschiedene Uhrzeiten an) noch nicht viel los, auch wenn das Wetter wirklich schön war.







    Wir liefen ein wenig am Strand lang und staunten über die Leute im Meer. (kein Fotobeweis)



    Die Pelikane begeistern mich immer wieder.



    Auch diese Strandbesucher wollten unbedingt aufs Foto.



    Das Grand Galvaz



    Wir entschieden uns dafür, nur mit dem Wagen ein wenig durch die angrenzenden Straßen des Historic District zu fahren und „Häuschen“ zu gucken.
    Zuerst bestaunten wir aber dieses Feuerwehrauto.



    Katholische Kirche Sacred Heart



    Bishop’s Palace



    Texas Heros Monument





    Historic Seaport



    Nur aus der Ferne dieses Kreuzfahrtschiff im Hafen



    Und dann wieder zurück zum Pleasure Pier.



    Von dort fuhren wir dann immer an der Küste entlang. Zuerst vorbei an Ferienanlagen



    und dann durch Strand nahe Bebauung. So viele auf Stelzen gebaute Häuser hatten wir selbst in Florida nicht gesehen. Das entsprach so gar nicht dem Bild, das bisher bei Texas vor unserem geistigen Auge erschienen war.



    Coole, diese Kuppel



    Auch diese Kirche war zum Schutz vor Flut aufgebockt.





    Noch ein standesgemäßes Foto von unserem Auto am Strand (die Beule sieht man bei diesen Lichtverhältnissen nicht)



    Die Straße war gesäumt von unzähligen roten, rosa, blauen und gelben Blumen. Ein echte Pracht war das.







    Bei Freeport verließen wir die Küste und fuhren über die Texas 35 Richtung Aransas Wildlife Refuge. Nun sahen wir auch einiges an Industrieanlagen.



    Aber wir kamen auch durch schöne kleine Orte und tolle Landschaft.







    Angekommen im Aransas Wildlife Refuge besuchten wir erst kurz das Visitor Center Und hielten vergeblich Ausschau nach Alligatoren. Wir konnten sie nur in der Ferne hören.



    Wenigsten ein Reptil.





    Wir machten uns dann mit dem Auto auf den Weg zum Observation Tower. Es gab viel zu sehen diverse Vögel, Schmetterlinge, Libellen, Spuren im Sand und einen schönen Ausblick.







    Hat jemand eine Idee, von welchen Tieren diese Spuren sind?















    Leider gab es aber auch massenhaft an Moskitos, so dass wir trotz Spray lieber auf weitere Spaziergänge verzichteten.

    Zurück ging es dann über den One way Auto Tour Loop. Irgendwo sollte da ein Adlerhorst sein, den wir aber leider nicht fanden.

    Dafür sahen wir gegen Ende des Loops ein Gürteltier und waren total begeistert.



    Auch Rehe kreuzten unseren Weg.



    Tagesziel war Rockport. Es gestaltete sich recht schwer ein geeignetes Restaurant für die Nahrungsaufnahme zu finden: entweder es war nur bis Mittag geöffnet oder es gab nur Seafood. Schließlich landeten wir bei einem Vietnamesen,Hu Dat, wo wir wirklich gute Old Fashion Burger aßen. Dazu gab es knusprige, nur ein wenig fettigen, double waffle sweet potato fries.

    Insgesamt war es ein wirklich schöner Tag, bei dem der Weg das Ziel war.


    Hotel
    La Quinta by Wyndham Rockport





    Gefahrene Meilen : 260

  11. #11
    FC-Aarau-Fan Avatar von man-of-aran
    Registriert seit
    26.12.12
    Ort
    Seon / Aargau / Schweiz
    Beiträge
    1.916
    Also, du hast da einige architektonisch sehr interessante Fotos gemacht (nehmen wir mal das Post Office aus, sooooo ein Kasten).

    Die "historic Piers" in den verschiedenen Städten der USA sind auch immer wieder sehr attraktiv. Industrieanlagen und grosse Schiffe offshore sind interessant und gehören halt auch dazu - schön ist es jeweils nicht anzusehen. Aber für uns Schweizer jeweils ein spannender Anblick.

    Wir hätten uns jetzt FÜR Seafood entschieden. Mich gurkt's immer noch an, dass wir damals mit Chris in Boston nicht ins Seafood-Restaurant gingen, wegen Wartezeit.



  12. #12
    USA-süchtig Avatar von Keilusa
    Registriert seit
    24.12.12
    Ort
    im Ländle
    Beiträge
    5.118
    So mit Meer und Wildlive habe ich Texas gar nicht im Kopf. Gefällt mir sehr gut. Und der Kontrast mit der Industie ist der Hammer.

    Wie groß waren denn diese Fußspuren die ihr entdeckt habt?

    Ich hätte mich auch auf jeden Fall für Seafood entschieden!

    Grüßle Christiane
    Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben!

  13. #13
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
    Registriert seit
    12.12.12
    Ort
    Rheinländerin
    Beiträge
    6.575
    Ich sehe schon, mir unserer Abneigung von Seafood stehen wir recht einsam da.
    Wie groß die Spuren waren habe ich jetzt gar nicht mehr im Kopf. Kleiner als meine Hand auf alle Fälle, sonst wäre ich gerannt. Aber einige Zentimeter waren sie schon.
    Vielleicht finde ich noch Fotos an denen man einen Größenvergleich anstellen kann.

  14. #14
    Amerikaner
    Registriert seit
    10.04.14
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    1.646
    Ich sehe schon, mir unserer Abneigung von Seafood stehen wir recht einsam da.
    Nein, du stehst damit nicht einsam da. Ich mag auch kein Seafood.
    Das Foto mit dem Gürteltier gefällt mir. Diesen Viehchern darf man aber nicht zu nahe kommen. Sie sollen aggresiv sein und Krankheiten übertragen....sagte man uns.

    So mit Meer und Wildlive habe ich Texas gar nicht im Kopf. Gefällt mir sehr gut. Und der Kontrast mit der Industie ist der Hammer.
    In Texas gibt es noch sehr viele naturbelassene Gebiete, aber leider überall dort wo man mit Schiffen gut hinkommt ist viel Industrie zu finden. Entlang des Mississippis ist es noch vieeeeel schlimmer.
    LG
    Travelina

  15. #15
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
    Registriert seit
    12.12.12
    Ort
    Rheinländerin
    Beiträge
    6.575
    29.03.24

    Zum Frühstück habe ich am Morgen im Hotel erst einmal “Texas” verspeist



    und ganz entspannt ging es dann zu einer für uns späten Zeit um 9 am los.



    Ander Küste von Rockport kamen wir an vielen Baugebieten vorbei und überall gehörte natürlich Bootsanleger zu jedem Grundstück.



    Wir nahmen eine der vielen Fähren nach Port Aransas. Es waren mindestens 6 Fähren im Dauereinsatz und das, obwohl nur 2 von 5 Anlegestellen offen waren. Hier wird es wohl auch in der Saison keine großen Wartezeiten geben.





    Ich hatte im Vorfeld schon gelesen, dass hier auch gerne Delphine die Schiffe begleiten und so hielten wir nach den Säugern Ausschau. Lange brauchten wir nicht warten und wir entschieden uns dann nach dem Verlassen der Fähre direkt nach rechts an Hafenmauer zu fahren. Eine Weile beobachteten wir das vergnügliche Treiben.



    Anschließend fuhren wir dann zu einem kleinen Nature Preserve um Vögel zu beobachten. Ein ruhiges Fleckchen war das.











    Bevor wir uns auf den Weg zurück ins Landesinnere machten, wollten wir wenigstens noch einen kurzen Blick auf den Strand werfen. Aus dem kurzen Blick wurde dann ein etwas längerer Spaziergang auf der Mole hinaus ins Meer. War das schön und es gab so viel zu beobachten. Zum einen die Menschen, die hier angelten oder ganz entspannt das sonnige Wetter genossen zum anderen tummelten sich hier auch Delphine, Pelikane und Schildkröten.

    Ein schöner Rücken kann auch entzücken….irgendwie war ich immer zu langsam beim Fotografieren.









    Upps….da möchte ich nicht ins Wasser, das sah aus wie eine Portugiesische Galeere











    Irgendwann gegen Mittag rissen wir uns von dieser schönen Stimmung los und fuhren auf der E Cotter Ave an der Küste Richtung Mustang Island. ….und das war ziemlich nah am Wasser, so nah, dass meine Google Zeitachse meint, wir hätten eine Fähre genommen. Die Straße verlief direkt auf dem Strand und links von uns sonnten sich die Menschen. Wie cool war das denn!













    Die Straße verlief ziemlich lang so. Leider hatten wir nicht genug Zeit, um noch einen Aufenthalt auf Mustang Island einzulegen (man erinnere sich, der eigentliche Grund der Reise war nicht Stranderholung) und so schwenkten wir nach Corpus Christi ab. Auch hier sahen wir wieder viel Bauvorhaben mit Strandhäusern und teilweise waren nur die Eingänge mit dem Namen der Community fertig. Das erinnerte mich irgendwie an Zurück in die Zukunft. Für die zukünftigen Bewohner hoffe ich, dass auch noch Einkaufsmöglichkeiten gebaut werden. Noch war davon weit und breit nichts zu sehen.





    Über diese Brücke mussten wir fahren



    Ocean Treasures Souvenirladen (Weiß ich nur durch Google Bildersuche ;-) )



    Corpus Christi ist eine recht große Stadt, viel Industrie und wir entschieden uns, nur einen kurzen Tankstopp einzulegen.



    Nicht nur unser Auto brauchte Nahrung, auch wir stärkten uns mit einem Kaffee und Apple Critters von HEB (diese Kette werden wir diesen Urlaub noch häufiger besuchen).



    Erstaunlicherweise klappte das Tanken auf Anhieb. Über die Innerstate nahmen wir Kurs auf die Misson Espada, die südlichste der vier San Antonio Missions.
    Immer wieder blühte es rot und gelb am Straßenrand. Leider ob der Fahrgeschwindigkeit nur schlecht zu fotografieren)



    Auf einmal wurden wir „angegriffen“: wie ein kurzer Regenschauer überzog ein Insektenschwarm unser Auto und auch andere Fahrzeuge. Metall und Glas gewannen das ungleiche Duell.
    Je näher wir San Antonio kamen umso bunter wurden die Blumen.
    Ich weiß jetzt gar nicht mehr, ob der National Historic Park überhaupt Eintritt gekostet hätte, wir hatten ja noch unseren Jahrespass von letztem September.



    Wir schlenderten ein wenig über das Gelände













    Und fuhren anschließend noch zur Mission San Juan. Die Rangerin dort empfahl uns, am nächsten Tag um 10 oder 11 am an ihrer Führung in San Jose teilzunehmen. Hier noch ein paar Bilder von San Juan.











    Kurz vor Fünf waren wir in unserem schönen Hotel nahe der Altstadt von San Antonio. Wir waren genauso zufrieden mit der Unterkunft, wie Travelina ein paar Tage zuvor. Nach einer kleinen Erholungspause fuhren wir zum Texas Roadhouse. Wir wussten, dass es zu viel sein würde, aber wir konnten dem Cactus Blossom als Vorspeise nicht widerstehen. Gefolgt wurde dieser von einem Fried Steak mit mashed potatoes (Roland) bzw. Hähnchensteak mit Süßkartoffeln. Die Reste haben wir mitgenommen und schnell im Hotelkühlschrank deponiert. Der Tag war ja noch jung und so sind wir zu Fuß zur San Fernando Cathedral gelaufen um die Light Show anzusehen.






    Wir machten es uns vor der Kirche gemütlich und langsam kamen immer mehr Leute. Noch war der Karfreitagsgottesdienst im Gange. Dann verließen die Leute die Kirche, ein Kirchenmann schloss die Türen und um 9 Uhr wurde die Standard-Beleuchtung der Kirche ausgeschaltet. Nur passierte sonst nichts. Gerade als ich auf der Internetseite gefunden hatte, dass wegen der Kartage das Spektakel ausfällt, hatte dies auch ein anderer der Wartenden herausgefunden und informierte den Rest der Leute. Schade zwar, aber auch so war es ein schöner Abend.

    Hotel
    La Quinta Inn & Suites by Wyndham San Antonio Downtown







    Gefahrene Meilen: 224

  16. #16
    Amerikaner
    Registriert seit
    10.04.14
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    1.646
    ….irgendwie war ich immer zu langsam beim Fotografieren
    Gar so langsam warst du nicht. Die Pelikanfotos sind sehr gut gelungen
    LG
    Travelina

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •